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Ziel der Ausbildung
ist eine grundlegende Befähigung zur mitverantwortlichen gestalterischen Arbeit als Kommunikator*in auf der Bühne oder einem ähnlichen interaktiven Bereich. Dazu gehören eine hohe Präsenz und Ausstrahlung, kompetentes Hand-werk, gute kommunikative Fähigkeiten und gestalterisches Urteilsvermögen. Ebenso das Bewusstsein zum persön-lichen Auftritt, zur Interaktion mit dem Publikum, der Kund-schaft und im privaten Bereich. Somit findet auch eine per-sönlichkeitsbildende und ‚ästhetische’ Schulung statt.





Das LeitungsTeam bilden Urs Beeler, Tonia Bollmann und Britta Halperin (von links nach rechts).

Die Kernkompetenz der Aktivitäten von machTheater ist Lernen durch Handeln im Team.
Das Wesen von Theater, Kommunikation, Autonomie, Mitbestimmung und Verantwortung!


 


 

Auftrittserfahrungen sammeln
Die frühe Einbindung der Lernenden in sämt-liche Produktionen und Angebote von machTheater ermöglicht den Azubis Auftritts-erfahrungen zu sammeln, welche bei der Schulung des Grundhandwerkes und im Probe-prozess in derselben Weise nicht gemacht werden können. Der Umgang mit Lampenfieber und Aufführungs-Stress, das Spiel mit dem Publikum, die optimale Bühnenpräsenz oder die Kunst des Improvisierens lassen sich in den Proben nicht adäquat abbilden. Bei Spiel-pannen und Textlücken auf der Bühne oder unvorhergesehenen Situationen bei Assistenz-einsätzen, Präsentationen, Publikumsfragen und Rückmeldungen spontan und flexibel zu reagieren, lehrt jeder Mensch am Nachhaltig-sten, wenn es ihm tatsächlich passiert.




Die Grundthemen der Ausbildung
• Aufmerksamkeit
• Formbewusstsein
• Improvisation

Die Grundbausteine
• Körper (das Instrument kennen lernen)
• Stimme (bis zum Sprachausdruck)
• Erfahrung (und wo sie fehlt die Vorstellungskraft)

   

Allgemeinbildung
Die Wissensvermittlung steht in engem Zusammen-hang mit der praktischen Arbeit und dem Lebens-
alltag u.a. in den Bereichen
• Grundfertigkeit im Umgang mit neuen Medien
• Computer • Handy • Foto • Video
• Vierteljährliche Herausgabe des online Bulletins
• Sprachkompetenz / Textverständnis
• Reflexion von Theater- und Ausstellungsbesuchen
• Orientierung im öffentlichen Raum

 

     

Spieltrieb
Nebst der Ausbildung an den Grundthemen und Bausteinen steht auch immer wieder die Mobi- lisierung/Weiterentwicklung des Spieltriebes im Zentrum. Einerseits handelt es sich dabei um das Vermögen spontan und unkontrolliert inner-halb eines bestimmten Rahmens zu handeln und sich ausleben zu können. Andererseits ist das Schau-Spielen eine einstudierte Tätigkeit, die vor Publikum stattfindet, um dieses zu unter-halten, zu berühren, zum Nachdenken zu brin-gen usw. Somit ist es nicht Selbstzweck son-dern darstellendes emotionales Handeln. Dies bedingt, dass beide Komponenten gleichermas-sen berücksichtigt werden Ein Teil der Spiel- und Übungsformen gilt demzufolge dem Entwi-ckeln eines lustvollen und befreiten Agierens auf der Bühne, ein anderer der Förderung der dar-stellerischen, emotionalen und lautmalerischen Fähigkeiten.

 

Autonomie und Verantwortung
Die Autonomie auf der Bühne bedarf besonderer Beachtung. Jede/r Regisseur*in weiss au- tonome Spieler*innen sehr zu schätzen. Sie agieren motiviert und erfinderisch, machen Spiel- angebote und übernehmen Verantwortung für ihr Handeln. Das Aufführen vor Publikum verlangt letztlich jedoch, im Rahmen der gemeinsam abgesprochenen Verbindlichkeiten zu spielen. Denn handelt jemand in der Aufführungssituation wie es ihm/ihr gerade nach dem Sinn steht, sei es im Affekt oder im vollsten Bewusstsein, kommt Autonomie als eine Macht ins Spiel, welche die Mitspieler*innen Schachmatt setzen kann. Autonomie kann also für Mitspieler und Regisseur*in Segen und Fluch gleichzeitig sein und verlangt ein hohes Mass an Verantwortungsbewusstsein. Das macht sie in der Ausbildung zu einem wichtigen Thema.



 



Allgemeinbildung
Parallel zur praktischen Arbeit ist auch die reflektierende Auseinandersetzung mit Theater, mit persönlichen und altersbedingten Themen, aber auch
mit generellen gesellschaftlichen Fragen ein wichtiger Bestandteil der Ausbildung. Eine intensive Beschäftigung mit den Themen Kommunikation, Kommunikationsmöglichkeiten, dem Schauspiel und neuen/verwandten Medien ist Grundlage für die Fähigkeit zu einem eigenständigen, aktiven Umgang mit neuen Eindrücken. Dabei geht es nicht nur darum, wie Theater und Kunst an sich gemacht wird, sondern auch warum - aus welchen persönlichen, inhaltlichen oder ästhetischen Beweggründen.

Die Berufsausbildung wie auch die Arbeitsplätze von TeamMachTheater sind Vollzeit-Anstellungen. Die dadurch ermöglichte Kontinuität erlaubt uns, unser Arbeitsprogramm mit hoher Flexibilität zu gestalten und bei Bedarf auch kurzfristig zu ändern. Dies hat den enormen Vorteil, dass wir unsere Angebote stets weiterentwickeln, Rückmeldung der Zuschauer, Workshopteilenehmenden, Gastro- und weiteren Kunden binnen kurzem reflektieren und entsprechend darauf reagieren können.
PDF zum Herunterladen: Information Berufsausbildung                      

PDF zum Herunterladen: Ausbildungsweg visualisiert

PDF zum Herunterladen: Information Berufsvorbereitung


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